Griechen zu Gast - Freiwillige Feuerwehr Mechenhard

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Feuer und Flamme für Europa

„Der Beruf und unsere Leidenschaft verbindet uns über Ländergrenzen  hinweg“, fand Georgios Koureas von der Freiwilligen Feuerwehr  Mechenhard. Gemeinsam mit weiteren Unterstützern organisierte der  Berufsfeuerwehrmann den Gegenbesuch einer Gruppe von 34 griechischen  Kameraden samt Familien aus Thessaloniki am Bayerischen Untermain.  „Schon bei unserem ersten Treffen im Mai in Griechenland waren wir alle  ganz Feuer und Flamme, uns bald in Deutschland wiederzusehen“, erinnerte  sich Koureas.

Beeindruckt zeigten sich die griechischen Brandschützer von der  Fahrzeugflotte und Ausstattung der Aschaffenburger Feuerwehr. Für eine  intensive Besichtigung führte Koureas die Gäste durch die Ständige Wache  und die Integrierte Leitstelle Untermain. Die Technik und Ausstattung  zum Selbstschutz und durchdachte Einsatztaktiken fanden hohe Anerkennung  bei den griechischen Kollegen. „Vom Austausch auf europäischer Ebene  profitieren alle Teilnehmer“, stellte Leonidas Kynigopoulos fest. Der  stellvertretende Leiter der Feuerwache 1 in Thessaloniki hatte die  Delegation angeführt.

Das Zusammenwirken der Griechen mit ihren Gastgeber erprobten die  Floriansjünger bei einer gemeinsamen Übung zur technischen Hilfeleistung  am Mechenharder Feuerwehrhaus. Sie übten in gemischten Teams das  Betreuen und Befreien eines Insassen aus einem verunfallten Fahrzeug mit  Spezialgerät. „Ein solch wendiges und pfiffig ausgestattetes Fahrzeug  könnten wir bei uns in Thessaloniki auch gut gebrauchen“, gestand  Kynigopoulos.

Das gesellige Miteinander brachte die beiden Feuerwehrgruppen ebenfalls  weiter zueinander: Der Weihnachtsmarktbesuch in Aschaffenburg, die  Brauereibesichtigung in Miltenberg oder das Fußballfreundschaftsspiel  zwischen einer Auswahl von Sportverein Frankonia und Feuerwehr  Mechenhard gegen nannten die Hellenen als Höhepunkte. Besonders freuten  sie sich über den Besuch der Erlenbacher Weinprinzessin Tatjana Ruppert,  die gemeinsam mit Erlenbachs Bürgermeister
Michael Berninger die Gäste  in der Häckerwirtschaft Paul und Marcus Becker willkommen geheißen  hatte.

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